Lage
Sandzufahrt und Standplatz auf dem Grundstück
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Rund um die beiden Seddiner Seen führen viele Zufahrten über Sand, Schotter oder alte Betonplatten bis ans Haus. Ob ein beladener Koffer-Lkw dort hochkommt, entscheidet sich am Untergrund und am Wetter der letzten Tage. Wir sehen uns die Einfahrt vor dem Termin an und legen danach fest, welches Fahrzeug kommt und wo es steht.
- Zufahrt und Standplatz werden vorab angesehen
- Kleinerer Wagen statt Feststecken im Sand
- Trageweg wird gemessen, nicht geschätzt
- Laufbohlen und Decken sind an Bord
- Koffer-Lkw, Gewicht beladen
- bis 7,5 Tonnen
- Kastenwagen samt Fahrer
- ab 39 € je Stunde
- Zweiter Wagen auf derselben Tour
- 26 € je Stunde
Wo das Fahrzeug steht, entscheidet über den halben Tag
Zwischen einem Standplatz direkt an der Haustür und einem Standplatz an der Straße liegen im Zweifel dreißig Meter. Diese dreißig Meter geht jede Kiste einmal, jedes Möbelstück einmal, und bei einem Vierzimmerhaushalt sind das mehrere hundert Gänge. Deshalb ist der Standplatz die erste Frage beim Rundgang und nicht die letzte.
Hier draußen sieht das anders aus als in der Stadt. Platz zum Rangieren ist meist vorhanden, die Frage ist nur, ob der Untergrund das Gewicht trägt. Ein voll beladener Koffer-Lkw bringt bis zu siebeneinhalb Tonnen auf vier Aufstandsflächen, und die verteilen sich auf Sand deutlich schlechter als auf Asphalt.
Wir fahren deshalb nicht blind auf ein Grundstück. Wenn Zweifel bestehen, steigt der Fahrer aus und geht die Zufahrt ab, bevor er einlenkt. Ein Wagen, der sich festfährt, kostet Sie einen halben Tag und uns einen Bergungsdienst.
Sand, Platten und was Regen daraus macht
Eine trockene Sandzufahrt trägt erstaunlich viel. Nach zwei Tagen Dauerregen ist dieselbe Zufahrt weich, und die Räder graben sich bei der ersten Lenkbewegung ein. Alte Betonplatten sind heimtückischer: Sie sehen fest aus, kippen aber an den Kanten, wenn darunter der Sand ausgespült ist.
Wir fragen deshalb am Vortag nach dem Wetter vor Ort und schauen uns bei Bedarf die Spurrillen an. Wer im Herbst umzieht, sollte damit rechnen, dass wir den großen Wagen an der Straße lassen. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern die Erfahrung aus sandigen Grundstücken.
Diese Untergründe beurteilen wir unterschiedlich
- Loser Sand, frisch aufgeschüttet: trägt keinen beladenen Lkw
- Gewachsener Sandweg, trocken und befahren: meistens tragfähig
- Betonplatten mit Fugen und Grasnarbe: Kanten prüfen, langsam fahren
- Rasengittersteine: tragfähig, aber bei Nässe rutschig am Hang
- Pflaster oder Asphalt: unproblematisch, nur Höhe der Bordsteinkante beachten
- Frisch verlegte Auffahrt: wir fahren nicht darauf, das gibt Abdrücke
Ein großer Wagen oder zwei kleine Fahrten
Passt der Koffer-Lkw nicht auf das Grundstück, gibt es zwei Wege. Entweder der große Wagen bleibt an der Straße und die Kolonne trägt weiter, ab 43 € je Stunde für Wagen und Fahrer, oder wir kommen mit dem Kastenwagen bis vor die Tür und fahren zweimal, ab 39 € je Stunde.
Welche Lösung günstiger ist, hängt an der Menge. Bis etwa zwanzig Kubikmeter sind zwei Fahrten mit dem kleinen Wagen oft die schnellere Variante, weil der kurze Trageweg mehr spart als die zweite Fahrt kostet. Bei größeren Haushalten setzen wir beide Fahrzeuge zusammen ein, der zweite Wagen wird dann günstiger gerechnet, 26 € je Stunde.
Die Besetzung bleibt in beiden Fällen dieselbe. Üblich ist ein Wagen mit Fahrer und zwei Trägern, ab 84 € je Stunde. Wird der Trageweg sehr lang, setzen wir eine zusätzliche Kraft dazu, ab 22 € je Stunde, weil drei kurze Wege schneller sind als zwei lange.
Welches Fahrzeug auf welche Zufahrt passt
| Fahrzeug | Wann es passt | Je Stunde |
|---|---|---|
| Kastenwagen 12 m³ samt Fahrer | Enge Einfahrt, weicher Sand, kurzer Trageweg | ab 39 € je Stunde |
| Koffer-Lkw 20 m³ samt Fahrer | Befestigte Zufahrt oder Standplatz an der Straße | ab 43 € je Stunde |
| Koffer-Lkw mit Fahrer und zwei Trägern | Der Normalfall beim Hausumzug | ab 84 € je Stunde |
| Zweiter Wagen auf derselben Tour | Pendelverkehr zwischen Haus und Straße | 26 € je Stunde |
| Nur Kräfte, ohne Wagen | Zusätzliche Kraft bei langem Weg | ab 22 € je Stunde |
Was Sie vor unserem Kommen klären können
Die meisten Überraschungen am Umzugsmorgen lassen sich am Vortag ausräumen. Zehn Minuten auf dem eigenen Grundstück reichen dafür aus, und Sie brauchen kein Maßband, ein Schritt von rund achtzig Zentimetern genügt zum Schätzen.
Wenn etwas davon nicht passt, ist das kein Grund zur Sorge. Wir richten die Planung danach aus, solange wir es vorher wissen. Unangenehm wird es nur, wenn der Wagen morgens um sieben vor einem geschlossenen Tor steht und niemand den Schlüssel findet.
Diese sechs Punkte helfen uns am meisten
- Breite der Einfahrt an der engsten Stelle, gemessen zwischen Pfosten und Hecke
- Höhe unter Ästen, Carportdach oder Toranlage
- Ob das Tor ganz aufgeht und wer den Schlüssel hat
- Wendemöglichkeit am Ende der Zufahrt oder Platz zum Rückwärtsfahren
- Abdeckungen, Schachtdeckel oder eine Sickergrube in der Fahrspur
- Ein Stellplatz für unseren zweiten Wagen, falls zwei Fahrzeuge kommen
Trageweg, Bohlen und Schutz für den Boden
Wir bringen Laufbohlen und Decken mit. Auf weichem Boden legen wir eine Spur aus, damit die Sackkarre nicht einsinkt, und im Haus kommen Decken oder Vlies auf frisch verlegtes Parkett. Das gehört zur Arbeit und wird nicht extra berechnet.
Bei Regen wird zusätzlich abgedeckt. Kartons und Polstermöbel bekommen Folie, bevor sie den Weg vom Haus zum Wagen antreten, und die Ladefläche wird zwischendurch trocken gewischt. Nasse Kartons verlieren ihre Stabilität, und eine durchweichte Kiste reißt genau dann, wenn sie über der Treppe hängt.
Was den Trageweg wirklich verkürzt, ist Ordnung vor der Tür. Wenn die Gartenmöbel zur Seite geräumt sind, der Schlauchwagen nicht quer liegt und das Auto nicht in der Einfahrt steht, spart die Kolonne pro Stunde mehrere Minuten. Das summiert sich über einen ganzen Tag.
Fragen zu Einfahrt und Stellfläche
- Unsere Zufahrt ist nur drei Meter breit. Reicht das?
- Für den Kastenwagen ja, er braucht mit Spiegeln rund 2,50 Meter. Der Koffer-Lkw ist breiter und braucht zusätzlich Platz zum Einlenken. Bei drei Metern zwischen zwei festen Pfosten entscheiden wir vor Ort, meist fährt dann der kleinere Wagen.
- Was passiert, wenn sich der Wagen doch festfährt?
- Das versuchen wir mit der Vorabsicht zu vermeiden, denn eine Bergung kostet Zeit und Nerven. Sollte es passieren, kümmern wir uns darum und Sie zahlen dafür nichts. Spurschäden im Rasen bessern wir aus, wenn sie durch uns entstanden sind.
- Kostet ein längerer Trageweg mehr?
- Bei einem Festpreis nach Zimmerzahl steckt ein normaler Weg bis etwa zwanzig Meter schon drin. Wird es deutlich weiter, steht das als eigene Zeile im Angebot, weil es Arbeitszeit kostet. Wir nennen den Betrag vor dem Termin und nicht danach.
- Dürfen Sie über den Rasen fahren?
- Nur wenn Sie es ausdrücklich erlauben und der Boden trocken ist. Wir sagen Ihnen vorher, welche Spuren voraussichtlich bleiben. In den meisten Fällen ist ein etwas längerer Trageweg die bessere Entscheidung als eine Fahrrinne im Rasen.
- Können Sie den Wagen auf dem Nachbargrundstück abstellen?
- Wenn die Nachbarn zustimmen, gern, das kommt hier draußen oft vor und löst manches Platzproblem. Fragen Sie am besten ein paar Tage vorher. Wir hinterlassen dort nichts und fahren nach dem Beladen sofort weg.
- Wir haben ein Wochenendgrundstück mit Schranke am Weg. Geht das?
- Ja, sagen Sie uns nur vorher Bescheid, wer aufschließt und welche Durchfahrtsbreite die Schranke hergibt. Bei sehr schmalen Wegen laden wir am Weganfang um und pendeln mit dem Kastenwagen. Das planen wir dann als eigenen Posten ein.
Unsere Zusage rund um die Einfahrt
Wir fahren nur dort hinauf, wo wir es verantworten können, und sagen Ihnen vorher, wenn wir den Wagen an der Straße lassen. Schäden, die wir verursachen, beheben wir und rechnen sie nicht Ihnen an.
- Der Rundgang vorher ist umsonst und bindet Sie an nichts
- Es kommt dieselbe eingearbeitete Mannschaft, keine Aushilfe von gestern
- Gehaftet wird nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladung
- Am Telefon montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, das Formular nimmt Tag und Nacht an
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Einfahrt vorher anschauen lassen
Ein kurzer Rundgang genügt, um Standplatz und Trageweg festzulegen. Rufen Sie an, 01579 2657046, oder schicken Sie zwei Fotos der Zufahrt über das Formular.